Erwachsene · Stress & Gefühle

Wenn Gefühle überrollen

Gefühle sind wichtige Wegweiser. Belastend wird es, wenn sie zu stark, zu schnell oder zu lange kommen – und man ihnen ausgeliefert ist.

Wenn der Druck nicht nachlässt

Manche Menschen spüren Stress vor allem im Körper, andere im Kopf. Häufig berichten sie:

  • Anspannung, die selbst in ruhigen Momenten nicht nachlässt
  • Heftige Reaktionen, die man später bereut
  • Grübeln, das sich im Kreis dreht – besonders abends
  • Das Gefühl, Gefühlen ausgeliefert zu sein
  • Rückzug oder Ablenkung, um Spannung loszuwerden

Wie Verhaltenstherapie Gefühle versteht

Gefühle entstehen nicht aus dem Nichts. Sie hängen eng mit unseren Gedanken, unserem Körper und unserem Verhalten zusammen – und mit dem, was wir früh gelernt haben, wie man mit ihnen umgeht. Wer versteht, wie ein Gefühl aufgebaut ist, kann an mehreren Stellen ansetzen, statt nur zu reagieren.

Wie Verhaltenstherapie hilft

Sie lernen konkrete Fertigkeiten, die im Alltag funktionieren:

  • Gefühle früher wahrnehmen und benennen
  • Anspannung mit Atem-, Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen senken
  • Grübelschleifen erkennen und unterbrechen
  • Schwierige Situationen vorbereiten statt überrollt zu werden
  • Gut für sich sorgen – auch an anstrengenden Tagen

Was ist Verhaltenstherapie?

Häufige Fragen

Ist Stress überhaupt ein Grund für eine Psychotherapie?
Wenn Stress und starke Gefühle Ihren Alltag, Ihre Beziehungen oder Ihre Gesundheit dauerhaft beeinträchtigen, ja. Im Erstgespräch klären wir, ob eine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegt und welche Unterstützung passt.
Lerne ich dort Entspannungstechniken?
Ja, wenn es zu Ihnen passt – etwa Progressive Muskelentspannung oder Achtsamkeitsübungen. Wichtig ist, dass Sie sie im Alltag wirklich nutzen können.

Der erste Schritt darf klein sein.

Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht – am besten über unser Kontaktformular. So erreicht uns Ihr Anliegen auch dann, wenn wir gerade in Sitzungen sind.