Erwachsene · Erschöpfung & Burnout

Wenn die Batterie leer ist

Wer lange über die eigenen Grenzen geht, zahlt irgendwann einen Preis. Erschöpfung ist kein Versagen – sondern ein ernstzunehmendes Signal.

Mehr als nur müde

Erschöpfung entwickelt sich meist schleichend. Am Anfang steht oft großer Einsatz – für den Beruf, die Familie, für andere. Irgendwann reichen Wochenenden und Urlaub nicht mehr aus, um sich zu erholen. Häufig zeigen sich:

  • Anhaltende Müdigkeit, die auch nach dem Schlafen bleibt
  • Gereiztheit, Ungeduld und das Gefühl, „dünnhäutig“ zu sein
  • Innere Distanz zur Arbeit oder zu Menschen, die einem wichtig sind
  • Konzentrationsprobleme, Grübeln, Schlafstörungen
  • Körperliche Beschwerden wie Kopf- oder Rückenschmerzen

„Burnout“ ist keine eigene Diagnose. Hinter der Erschöpfung kann sich auch eine Depression verbergen – deshalb nehmen wir uns Zeit, genau hinzusehen.

Wie Verhaltenstherapie Erschöpfung versteht

Erschöpfung entsteht im Zusammenspiel von äußeren Belastungen und inneren Antreibern: dem Anspruch, alles perfekt zu machen, es allen recht zu machen oder keine Schwäche zu zeigen. Diese Muster haben oft lange gut funktioniert – bis die Kraft nicht mehr reicht. In der Therapie schauen wir auf beides: auf das, was Sie belastet, und auf das, was Sie antreibt.

Wie Verhaltenstherapie hilft

Gemeinsam bringen wir Belastung und Erholung wieder ins Gleichgewicht. Wir arbeiten daran,

  • Warnzeichen früher zu erkennen und ernst zu nehmen
  • innere Antreiber zu verstehen und freundlicher mit sich umzugehen
  • Grenzen zu setzen und Nein zu sagen, ohne Schuldgefühle
  • Erholung, Bewegung und Schlaf wieder Raum zu geben
  • den Weg zurück in Beruf und Alltag gut zu planen

Was ist Verhaltenstherapie?

Häufige Fragen

Sollte ich mich krankschreiben lassen?
Das kann sinnvoll sein, um Abstand zu gewinnen. Eine Krankschreibung stellt Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt aus. In der Therapie planen wir dann gemeinsam, wie Sie Kraft sammeln und gut zurückfinden.
Woran erkenne ich den Unterschied zu einer Depression?
Die Übergänge sind fließend. Halten Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit und Antriebslosigkeit über Wochen an – auch in freien Zeiten –, kann eine Depression vorliegen. Das klären wir im Erstgespräch.

Der erste Schritt darf klein sein.

Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht – am besten über unser Kontaktformular. So erreicht uns Ihr Anliegen auch dann, wenn wir gerade in Sitzungen sind.