Erwachsene · Chronische Schmerzen

Mit dem Schmerz leben lernen

Schmerzen, die bleiben, betreffen den ganzen Menschen. Psychotherapie nimmt sie ernst – und hilft, wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.

Wenn der Schmerz den Alltag bestimmt

Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn sie länger als drei bis sechs Monate anhalten. Oft wirken sie weit über den Körper hinaus:

  • Schlafprobleme und Erschöpfung
  • Rückzug aus Hobbys, Freundschaften und Beruf
  • Gereiztheit, Niedergeschlagenheit oder Zukunftsängste
  • Ständige Aufmerksamkeit auf den Körper
  • Das Gefühl, nicht verstanden zu werden

Wie Verhaltenstherapie Schmerz versteht

Schmerz ist echt – und gleichzeitig beeinflussen Stress, Anspannung, Gedanken und Gefühle, wie stark wir ihn erleben. Wer aus Angst vor Schmerz Bewegung meidet, verliert Kraft und Lebensfreude, und der Schmerz rückt noch mehr in den Mittelpunkt. Psychotherapie ersetzt keine ärztliche Behandlung, sondern ergänzt sie.

Wie Verhaltenstherapie hilft

Gemeinsam arbeiten wir daran,

  • den Zusammenhang von Schmerz, Stress und Stimmung zu verstehen
  • Entspannungsverfahren und Aufmerksamkeitslenkung zu nutzen
  • Aktivität in einem guten Maß wieder aufzubauen
  • mit belastenden Gedanken und Gefühlen hilfreicher umzugehen
  • wieder mehr von dem zu tun, was Ihnen wichtig ist

Was ist Verhaltenstherapie?

Häufige Fragen

Heißt das, mein Schmerz ist „nur psychisch“?
Nein. Ihr Schmerz ist real. Psychotherapie setzt dort an, wo Sie selbst Einfluss nehmen können: an Anspannung, Gedanken, Verhalten und Lebensqualität.
Arbeiten Sie mit meinen Ärzten zusammen?
Auf Ihren Wunsch und mit Ihrer Einwilligung stimmen wir uns gern mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten ab.

Der erste Schritt darf klein sein.

Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht – am besten über unser Kontaktformular. So erreicht uns Ihr Anliegen auch dann, wenn wir gerade in Sitzungen sind.