Kinder & Jugendliche · Schulangst

Den Weg zurück in die Schule finden

Bauchweh am Sonntagabend, Tränen am Morgen, wachsende Fehlzeiten: Hinter Schulangst steckt oft mehr, als man auf den ersten Blick sieht.

Wenn der Schulweg schwerfällt

Schulangst zeigt sich häufig zuerst im Körper:

  • Bauch- oder Kopfschmerzen, besonders morgens und sonntags
  • Übelkeit, Schlafprobleme, Weinen vor der Schule
  • zunehmende Fehltage
  • Rückzug von Freunden und Hobbys
  • Erleichterung, sobald feststeht, dass die Schule ausfällt

Wie Verhaltenstherapie Schulangst versteht

Die Gründe sind vielfältig: Angst vor Leistungssituationen, Konflikte mit Mitschülern, Mobbing, Lernschwierigkeiten – oder die Sorge, sich von zu Hause zu trennen. Je länger ein Kind fehlt, desto größer wird die Hürde zurück. Deshalb ist es wichtig, die Ursachen genau zu verstehen und früh zu handeln.

Wie Verhaltenstherapie hilft

Gemeinsam

  • finden wir heraus, was hinter der Angst steckt
  • üben wir den Umgang mit Angst und Anspannung
  • planen wir eine schrittweise Rückkehr in den Schulalltag
  • beziehen wir – mit Ihrer Zustimmung – die Schule ein

Bei Verdacht auf LRS oder Dyskalkulie kann eine Diagnostik mit Nachteilsausgleich den Druck spürbar senken.

Häufige Fragen

Soll ich mein Kind zu Hause lassen, wenn es Bauchweh hat?
Körperliche Ursachen sollten ärztlich abgeklärt sein. Danach hilft meist ein liebevoll-klarer Weg: Vermeiden verstärkt die Angst. Wie das konkret aussehen kann, besprechen wir gemeinsam.
Arbeiten Sie mit der Schule zusammen?
Nur mit Ihrer Zustimmung – dann kann ein Austausch mit Lehrkräften sehr hilfreich sein.

Der erste Schritt darf klein sein.

Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht – am besten über unser Kontaktformular. So erreicht uns Ihr Anliegen auch dann, wenn wir gerade in Sitzungen sind.