Erwachsene · Selbstwert
Dem inneren Kritiker begegnen
Wer sich ständig selbst abwertet, lebt mit einem strengen Begleiter. Gut zu sich zu sein, lässt sich lernen – Schritt für Schritt.
Wenn Begegnungen Kraft kosten
Unsicherheit kennt jeder. Belastend wird sie, wenn sie das Leben einschränkt:
- Ständige Sorge, was andere denken könnten
- Vermeiden von Gesprächen, Telefonaten oder Präsentationen
- Erröten, Zittern oder Herzklopfen in sozialen Situationen
- Langes Nachgrübeln nach Begegnungen
- Das Gefühl, nicht gut genug zu sein – egal, was man leistet
Wie Verhaltenstherapie Selbstwert versteht
Ein geringer Selbstwert wird oft von Gedanken aufrechterhalten, die sich wie Tatsachen anfühlen: „Ich bin langweilig“, „Gleich merken alle, dass ich nichts kann“. Wer daraufhin Situationen meidet oder sich übermäßig absichert, macht nie die Erfahrung, dass es auch anders laufen kann – und die Unsicherheit bleibt.
Wie Verhaltenstherapie hilft
Wir arbeiten daran,
- abwertende Gedanken zu erkennen und zu überprüfen
- Stärken wahrzunehmen, die Sie selbst übersehen
- gefürchtete Situationen in kleinen Schritten neu zu erleben
- Sicherheitsverhalten abzubauen, das die Angst am Leben hält
- freundlicher und mitfühlender mit sich umzugehen
Gerade bei sozialer Unsicherheit kann die Kombination aus Einzel- und Gruppentherapie besonders hilfreich sein.
Häufige Fragen
Ist das nicht einfach Schüchternheit?
Muss ich in der Therapie gleich vor anderen sprechen?
Der erste Schritt darf klein sein.
Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht – am besten über unser Kontaktformular. So erreicht uns Ihr Anliegen auch dann, wenn wir gerade in Sitzungen sind.
