Erwachsene · Familie & Angehörige

Auch wer sich kümmert, braucht Halt

Konflikte in der Familie, die Pflege eines Angehörigen oder der Umgang mit Demenz fordern viel. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sich selbst Unterstützung zu holen.

Wenn die Familie zur Belastung wird

Familie gibt Halt – und kann zugleich sehr fordern. Häufig kommen Menschen zu uns, die

  • einen Angehörigen pflegen und selbst kaum noch zur Ruhe kommen
  • mit der Demenz oder psychischen Erkrankung eines nahestehenden Menschen umgehen
  • in wiederkehrenden Konflikten feststecken
  • zwischen eigenen Bedürfnissen und Verpflichtungen zerrieben werden
  • Schuldgefühle haben, sobald sie an sich selbst denken

Wie Verhaltenstherapie das versteht

Wer lange für andere da ist, stellt sich selbst oft hintenan. Erschöpfung, Gereiztheit oder Niedergeschlagenheit sind dann verständliche Folgen. In der Verhaltenstherapie schauen wir auf Ihre Situation, auf Ihre Muster im Umgang mit Belastung – und darauf, was Sie selbst wieder stärkt.

Wie Verhaltenstherapie hilft

Wir arbeiten daran,

  • eigene Grenzen wahrzunehmen und gut zu vertreten
  • Schuldgefühle zu verstehen und zu entlasten
  • schwierige Gespräche vorzubereiten
  • Entlastung zu organisieren und anzunehmen
  • wieder Zeit und Kraft für sich selbst zu finden

Geht es um Ihr Kind? Dann finden Sie bei der Elternberatung passende Unterstützung.

Häufige Fragen

Kommen meine Angehörigen mit in die Therapie?
Im Mittelpunkt stehen Sie. Wenn es sinnvoll ist, können Angehörige nach Absprache zu einzelnen Terminen dazukommen.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Wenn Ihre Belastung behandlungsbedürftig ist – etwa als Depression oder Angststörung –, ist die Psychotherapie eine Kassenleistung. Das klären wir in der Beratungsstunde.

Der erste Schritt darf klein sein.

Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht – am besten über unser Kontaktformular. So erreicht uns Ihr Anliegen auch dann, wenn wir gerade in Sitzungen sind.